Chaostheorie

Seit Wochen schreit mein heimisches Arbeitszimmer danach endlich mal entrümpelt und neu gestaltet zu werden. Überall stapeln sich Bücher, quer durch den Raum verteilt lagert das Studio-Equipment, die Regale platzen aus allen Nähten und dazwischen, sofern das überhaupt noch möglich ist, gesellt sich eine Mischung aus Werkstatt und Computerersatzteillager. Kurzum, es wird allerhöchste Zeit! Leider hat der Tag nur 24 Stunden und die sind in den letzten Wochen restlos verplant. Zwar nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein aber dennoch ein gut gemeinter Anfang ist das nachfolgende Werk, dass eines Tages in seiner vollen Pracht, modern gerahmt über meinem Schreibtisch thronen soll…

Lichtspiel

Heute Abend ist mal wieder ein bisschen Zeit für ein paar Studio-Experimente, ich möchte mal ein wenig mit verschiedenfarbigen Lichtsituationen herumspielen. Als Objekt muss dafür ein kürzlich geleertes Eau de Toilette Flakon meiner Hausmarke herhalten, ich bin süchtig nach diesem Zeugs. Üblicherweise wird dieses Dufterzeugnis in der Werbung stets in frischen Blautönen präsentiert. Zugegeben, nicht ohne Grund, es passt einfach am besten zu diesem Produkt. Aber heute möchte ich die bunte Werbewelt mal auf den Kopf stellen und mische zu den Blautönen auch mal ein bisschen Rot dazu Weiterlesen →

Panning

Nach meinen ersten Experimenten im Bereich Panning in der Natur- und Landschaftsfotografie muss ich zugeben: ’ich hab’s schon wieder getan, denn mich fasziniert diese Technik wirklich ungemein’. Doch dieses Mal kam es eher durch einen dummen Zufall dazu. Ich befand mich auf dem Heimweg vom Büro in Ratingen und die A3 sowie die Ausweichmöglichkeit über die A59, die quer durchs schöne Ruhrgebiet führt waren beide wieder einmal komplett voll, Stau, Stau und noch mehr Stau. Also entschied ich mich kurzer Hand den Weg über Land einzuschlagen, durch Mülheim, Duisburg, Oberhausen und Dinslaken. Diese Strecke ist zwar nicht komfortabler und schneller aber immerhin rollt man permanent.  Weiterlesen →

Panning

Na bitte, so langsam wird’s doch was mit dem Wetter, die Temperaturen steigen gemächlich, die Sonne lässt sich immer öfter und länger blicken und der Winter macht endlich Platz für den lang ersehnten Frühling. Allerhöchste Zeit die Ausrüstung zu packen und ins Freie zu entfliehen. Angeregt durch den Artikel Panning in der Landschaftsfotografie im online Fotomagazin Kwerfeldein wollte ich mich seit dem auch mit dieser interessanten Foto-Technik auseinandersetzen. Also gut, das Thema für den heutigen Tag steht dann wohl fest. Nur was ist Panning und wie funktioniert diese spezielle Technik in der Praxis? Weiterlesen →

Dröppche voor Dröppche

Scheinbar habe ich es in den letzten Tagen irgendwie mit Wassertropfen, Waschstrasse, Regen … aber dieses Experiment wollte ich schon seit langer langer Zeit einmal durchführen. Nicht ganz einfach, die ersten Versuche gingen auch mächtig daneben. Zuerst habe ich es mit dem alt bekannten Plastikbeutel gefüllt mit Wasser an einem Galgen -Trick probiert aber der Sack wollte einfach nicht so wie ich wollte. Entweder kam gar nichts raus, null, nada, nix oder aber zu viel, sodass ich direkt mein ganzes Arbeitszimmer geflutet habe. Nachdem ich dann schon der totalen Kapitulation nahe war, spendierte ich der Aktion doch noch einen letzten Versuch. Was soll’s, die Schüsseln müssen ja am Ende eh in die Spüle…  Weiterlesen →

Variationen der Natur

Die Artenvielfalt in der Natur ist schier unendlich ebenso ihr Reichtum an Kontrasten, Farben und Formen. Ich habe daher auch mal in den virtuellen Farbkasten gegriffen und ein paar meiner Lieblingsfotos bearbeitet. Zwar war es danach erst einmal vorbei mit der Natürlichkeit der Motive, dennoch aber eine gute Gelegenheit ein paar neue Plugins auszuprobieren. Es ist wirklich schon erstaunlich, dass man mit wenigen Klicks eine völlig neue, interessante Lichtstimmung herbeizaubern kann.

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Spieglein Spieglein …

Da ich mich schon seit längerem mit dem Thema Entfesseltes Blitzen auseinandersetzen wollte, bot sich doch heute Abend die perfekte Gelegenheit. Zum einen wollte mein grippaler Infekt endgültig auskuriert werden, mein Körper schrie ein letztes Mal nach Ruhe und Entspannung und draußen vor der Tür tobte ein Blizzard. Also denn, los ging es: Zuerst das Handbuch ausgepackt und erst einmal schlau gemacht, wie ich meine D300s dazu bewegen konnte, mit dem SB-800 zu kommunizieren. Nachdem die Glühbirne über meinem Haupt aufflackerte suchte ich noch ein paar Utensilien zusammen und bockte die Kamera auf ihr Stativ. Die ersten Ergebnisse sahen dann wie folgt aus:

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Home sweet home …

Kennt Ihr das Gefühl? Draußen tobt sich wieder einmal eine gewaltige Schlechtwetterfront aus, Regen wie aus Kübeln, Sturm, dass es einen wegfegt und alles Grau in Grau. Und Ihr, Ihr sitz zwar lecker warm in Eurem Domizil aber auch wie auf heißen Kohlen, denn Ihr wollt raus! Ihr würdet so gerne Eure Ausrüstung schnappen und Fotografieren. Doch was tun, wenn man seine Auslösesucht nicht befriedigen kann? Tjoch, zwei Möglichkeiten, entweder nasse Füße und einen kapitalen Wasserschaden an der Ausrüstung riskieren oder nach adäquatem Ersatz suchen.

Also gut, nasse Füße fällt heute aus, also, was geht noch? Auf die Couch fletzen und zum fünfhundertdreiunddreißigsten Mal die Fotofachzeitschriftensammlung durchblättern? Nö! Der TV-Kasten bleibt auch definitiv aus! Genau, besser selber aktiv werden und irgendwas vor die Linse zerren doch was? Ich fange an nervös mit der Kamera in der Hand durchs Haus zu tigern … es muss doch irgendwas geben …

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