Zwillbrocker Venn

Zwillbrocker Venn

Man muss doch schließlich auch mal rauskommen, ein wenig frische Luft tanken und sich ein bisschen bewegen … und das bei DEM tollen Frühlingswetter. Also noch schnell die Kamera und ein paar Scherben zusammengetragen und im Fotorucksack verstaut und auf ins Achterhoek zu den Flamingos … dumm nur, dass ein 70-200 hier wenig ausrichtet :/ Darf’s ein bisschen mehr sein? Joa, gerne auch ein bisschen viel mehr … ich denke, der Spaß fängt hier so langsam ab 400 mm aufwärts erst richtig an. Also, ab auf den Merkzettel für den nächsten ornithologischen Abstecher … Weiterlesen →

Halde Hoheward

Halde Hoheward

Eingekreist von den Ruhrgebietsstädten Herne, Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck und Herten und künstlich aufgeschüttet durch Bergwerksabfälle der Zechen Recklinghausen II, Zeche Ewald sowie der Zeche General Blumenthal-Hard befindet sich die Halde Hoheward, die an seiner höchsten Stelle gut 150 Meter über NN misst. Bei guter Sicht kann man vom Gipfelplateau den 50 Kilometer entfernt liegenden Düsseldorfer Funkturm erkennen. Wie auch an diesem Wochenendende, an dem sich der Winter wieder einmal mehr wie Frühling anfühlte, lockte der Landschaftspark Hoheward unzählige Besucher an. Auf dem nördlichen Gipfelplateau befindet sich das so genannte Horizontobservatorium, das eine moderne Nachempfindung der prähistorischen Weiterlesen →

Abriss Windenergie

Windenergie

Wie vor einigen Wochen bereits aus der Zeitung zu entnehmen war, fiel dieses Windkraftrad nur zögerlich und es brauchte mehrere Anläufe bis der Stahlkoloss endlich am Boden lag. Heute kam ich, wie eigentlich jede Woche, auf dem Weg zur Tankstelle bei unseren niederländischen Nachbarn an dem Schauplatz vorbei. Da das Wetter endlich mal frühlingshaft war und ich zufällig auch eine Kamera dabei hatte, beschloss ich einen kurzen Schlenker zu fahren und mir die Baustelle mal näher anzusehen. Wie auch bei der Fotoserie zum Abriss der Lichterscheune in Rhede, habe ich die gesamte Serie wieder Weiterlesen →

Das Ende der Lichterscheune

ABRISS

Heitere und farbenfrohe Bilder zu einem eher traurigen Ereignis: Das Ende der Lichterscheune in Rhede ist besiegelt und der Abriss bereits in vollem Gange. Höchste Zeit die letzten Spuren der Abrissarbeiten zu dokumentieren. Mit Fischauge und Weitwinkel bewaffnet ging es bei herrlichem Sonnenschein mit dem Rad in die Rheder Innenstadt. Hier also ein paar Fotos von den traurigen Überresten der Scheune in HDR Ausführung Weiterlesen →

Garzweiler

Garzweiler

Neulich war ich zufällig in der Nähe des Braunkohleabbaugebietes Garzweiler. Da ich ein wenig Zeit und natürlich, wie so oft auch meine Kamera im Gepäck hatte, beschloss ich einen kurzen Abstecher dorthin zu machen und mir den Braunkohletagebau einmal näher anzusehen. An diesem Tag schien die Sonne und der Himmel war bis auf einige kleine Schleierwolken strahlend blau. Nach kurzem Suchen hatte ich auch einen der vielen, extra vom RWE eingerichteten Aussichtspunkte gefunden. Tatsächlich konnte man von dort einen großen Teil eines der vielen Abbaugebiete überblicken. Ich packte die Nikon D800 aus, schraubte das Nikon 70-200 auf und setzte die Apparatur auf das Manfrotto-Stativ. Trotz des klaren Wetters war die Luft über der riesigen Grube allerdings sehr diesig, was auch kein Wunder war, verdunstete schließlich jede Menge Feuchtigkeit aus der frisch umgepflügten Erde über dem Terrain. Den Rest erledigte der Staub, der bei der Förderung der Monsterbagger aufgewirbelt wurde. Es ist schon gewaltig, welch Aufwand betrieben wird, um ein bisschen Braunkohle aus dem Boden zu ernten, das gesamte Areal sah aus, wie eine riesige Mondlandschaft. Erschreckend, wie viele Dörfer dafür dem Erdboden gleichgemacht werden mussten und wie viele Menschen und Tiere dafür Ihr zu Hause verloren haben. Wideraufforstung und Renaturalisierung nachdem die Bagger weitergezogen sind dürften da nur ein ganz schwaches Trostpflaster für Mensch und Natur sein. Am Horizont konnte man die gewaltigen Braunkohlekraftwerke erkennen, deren Nahrung hier aus dem Loch geholt und direkt mithilfe von kilometerlangen Förderbändern angeliefert werden. Den Kontrast dazu bildete ein Windkraftpark, auf der rechten Seite, ein Zeichen, dass es auch anders gehen kann. Weiterlesen →