Fuji x10

x10

Ich hatte bisher noch gar nicht über meine neue, ständige Begleiterin geschrieben, nach der ich einst so lange gesucht hatte. Vor einigen Monaten habe ich die Suche schließlich beendet, gibt es doch viel zu viele gute Immer-Dabei-Cams auf dem Markt. Ich hatte einfach keine Lust mehr weiter Testberichte zu vergleichen, mich durch Foren zu wühlen und Vergleichsfotos zu studieren. Es macht am Ende auch einfach keinen Sinn, denn eines steht fest, Vorteile und Nachteile haben sie alle, wichtig ist, dass man sich endlich entscheidet und sich dabei wohlfühlt. Immerhin geht es hier nicht um ein Bündnis fürs Leben oder eine Geldanlage sondern lediglich um eine Kamera, die man eben ständig dabei hat. Einen Ersatz für meine Nikon D800 werden die Geräte in dieser Preis- und Produktklasse ohnehin nicht werden. Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe mir vor einigen Monaten die Fuji x10 bestellt und den Kauf bis heute nicht bereut. Warum habe ich mich gerade für dieses Modell entschieden? Ich muss gestehen, neben den technischen Features wie bspw. der Sucher war das Aussehen ein entscheidender Kaufgrund. Ich finde das Design der Cam einfach gelungen und diesen Retrolook einfach nur sexy! Mehr wollte ich auch nicht ausgeben für meine ständige Begleitung, konnte ich doch beobachten, dass ich nach wie vor öfter zu einer meiner Nikon DSLRs greife und die kleine Fuji nicht mit auf die großen Touren darf.

Mit 12 Megapixeln, einer Brennweite von 28 – 112 mm (entsprechend 35mm Kleinbild) und einer maximalen Blendenöffnung von 2.0 – 2.8 ist die Fuji x10 bestens als ständige Begleiterin für die meisten alltäglichen Aufgaben ausgerüstet. Über das aufgeräumte und gut durchdachte Menü sowie über die Einstellräder und Tasten hat man Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Ich arbeite sehr gerne im manuellen Modus und bestimme daher gerne die meisten Parameter selbst aber auch das ist kein Problem mit der x10. Besonders hervorheben möchte ich den optischen Sucher, dem allerdings, und das gibt leider auch gleich wieder einen Punktabzug, der Tubus des Objektivs im Wege steht. Aber auch daran gewöhnt man sich relativ schnell. Bei schlechten Lichtverhältnisses lässt sich der interne Blitzkopf ausklappen. Am meisten stört mich allerdings das verstärkte Bildrauschen bei ISO-Werten jenseits der 800, was allerdings nicht unüblich bei Sensorgrößen dieser Produktkategorie ist. Mein Fazit: Ja, ich würde sie glatt wieder kaufen … oder vielleicht sogar den Nachfolger, die Fuji x20, die auch bereits in den Startlöchern wartet.

Demnächst zeige ich mal ein paar Beispielfotos, die mit der x10 geschossen wurden.

Und weil ich das Design der kleinen x10 wirklich so richtig cool finde, im Folgenden noch eine kleine Tabletop-Serie der Cam mit der CS6 Funktion Color Lookup, über die ich sicherlich bald auch noch mal einen Artikel schreiben werde, variiert:

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Hallo Webreisender, schön dass Du mich hier besuchst. Mein Name ist Jan Tervooren und ich bin der Photo Freak, Blogger und Fotograf aus Rhede bei Bocholt. In meinem persönlichen Foto-Blog schreibe ich, wie der Name bereits vermuten lässt, über meine größte Leidenschaft, die Fotografie. Meine Lieblingsfotos zeige ich auch in meiner Fotogalerie kuntabunta.

2 Kommentare

  1. Auch bei mir ist die X10 ein ständiger Begleiter. Ich stelle aber fest, dass Sie immer öfter mit dabei ist. Aktuell fühle ich mich mit dem Funktionsumfang sehr wohl.

    Grüße
    Guido