Chaostheorie

Seit Wochen schreit mein heimisches Arbeitszimmer danach endlich mal entrümpelt und neu gestaltet zu werden. Überall stapeln sich Bücher, quer durch den Raum verteilt lagert das Studio-Equipment, die Regale platzen aus allen Nähten und dazwischen, sofern das überhaupt noch möglich ist, gesellt sich eine Mischung aus Werkstatt und Computerersatzteillager. Kurzum, es wird allerhöchste Zeit! Leider hat der Tag nur 24 Stunden und die sind in den letzten Wochen restlos verplant. Zwar nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein aber dennoch ein gut gemeinter Anfang ist das nachfolgende Werk, dass eines Tages in seiner vollen Pracht, modern gerahmt über meinem Schreibtisch thronen soll…

Retrospektive

Als Fotograf kann man sehr schöne Dinge fotografieren, die Vollkommenheit der Natur, einen farbenprächtigen Regenbogen, glückliche Menschen, Liebespaare oder strahlende Kinderaugen. Fotografen können oder müssen leider manchmal aber auch die weniger schönen Dinge im Leben fotografieren, Unfälle, Naturkatastrophen und Kriege. Das Online-Portal The Atlantic hat jüngst in einer Fotoserie zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, die im zweiten Weltkrieg von den Amerikanern zu Propagandazwecken in Auftrag gegeben wurden. In den Jahren 1939 bis 1944 entstanden so einige Tausend Fotografien, ungefähr 1600 davon sogar in Farbqualität. In meinem aktuellen Blogpost möchte ich einige von diesen historischen Aufnahmen zeigen. Warum zeige ich sie hier? Nicht, um etwa den Krieg zu verherrlichen, sondern vielmehr weil ich begeistert und zugleich erstaunt von der hervorragenden Qualität und Schärfe der Aufnahmen bin, immerhin liegt der Zeitraum des Auslösens gut und gerne siebzig Jahre zurück! Weiterlesen →