Stephan Widera

Als ich den Artikel über den Grafiker und Zeichner Andreas Noßmann schrieb, stieß ich bei meinen Recherchen im Internet auf einen weiteren, bemerkenswerten Künstler, den Maler Stephan Widera. Der 1962 in Bremen geborene Surrealist lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nach seinem Studium an der Hochschule Niederrhein in Krefeld mit dem Schwerpunkt Grafik- und Objektdesign ist Widera als freier Künstler und Illustrator tätig. Bereits während seines Studiums gestaltete er großformatige Wandgemälde in Firmen und öffentlichen Gebäuden. Seine Werke stellte Stephan Widera bei Einzel- und Gruppenaustellungen sowie in Galerien, Museen und auf Kunstmessen aus. Seine Kunstwerke gestaltet der Maler mit Öl und Acryl auf Leinwand, ab und zu bringt er sie auch mit verschiedenen anderen Techniken zu Papier. Wie seine Biographie verrät, spielen auch Collagen eine größere Rolle bei seiner künstlerischen Arbeit.

    

    

Was mich direkt auf den ersten Blick an seinen Bildern fasziniert hat ist die Art und Weise, wie sich Stephan Widera mit den Themen Mensch-Natur-Technik auseinandersetzt. Wie man sehr gut auf den vier Beispielbildern sehen kann, stellt Widera in seinen Werken Menschen durch Gegenstände verfremdet dar. Einige seiner Werke, auch wenn man so was als Künstler wahrscheinlich ungern hört, erinnern mich an den großen Surrealisten Rene Magritte, einer meiner absoluten Favoriten. In seiner Biographie beschreibt er seine Arbeit wie folgt […] Die Figuren in seinen Werken wirken oft orientierungslos und sind ihrer Persönlichkeit beraubt. Die Köpfe werden vielfach durch Industrieprodukte (z.B. Verpackungen von industriell hergestellten Konsumprodukten), Werkzeuge oder technische Apparate ersetzt bzw. ergänzt. Körperteile werden mit technischen Komponenten kombiniert, Gliedmassen neu zusammengesetzt, Größenverhältnisse verändert, menschliche und tierische Gliedmassen gemischt. Dabei heraus kommt ein Universum von Mischwesen, bio-mechanischen Robotern und Chimären. Im zeichnerischen Werk fallen besonders die vielen surrealen Strichmännchen in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen ins Auge. Auch die Verunsicherung des Menschen, der sich einer immer technischer werdenden Umwelt anpassen und immer mehr Kommunikation verarbeiten muss, wird häufig thematisiert. […] Thematisch steht Widera dem Surrealismus nahe, wie ebenfalls auf seiner Webseite zu erfahren ist und was dem Betrachter seiner Werke auch nicht lange verborgen bleibt. Allerdings schöpft Stephan Widera im Gegensatz zu den klassischen Surrealisten seine Ideen aus dem Zufall, den Medien und seiner direkten Umgebung. Stephan Widera hat bereits für viele größere Firmen Auftragsarbeiten … Bremer Vulkan, Deutsche Telekom, DiBa, Mövenpick, Odol, Rémy Martin, REWE und Toshiba. Auf den Internetseiten des Videomagazin zu den Themen Kunst, Design und Kreativität – boesner.tv  gibt es übrigens auch eine interessante Video-Dokumentation über die Arbeit von Stephan Widera. Alle hier gezeigten Kunstwerke dienen ausschließlich Demonstrationszwecken und stammen von der Homepage von Stephan Widera, alle Urheberrechte liegen beim Künstler Stephan Widera.



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Hallo Webreisender, schön dass Du mich hier besuchst. Mein Name ist Jan Tervooren und ich bin der Photo Freak, Blogger und Fotograf aus Rhede bei Bocholt. In meinem persönlichen Foto-Blog schreibe ich, wie der Name bereits vermuten lässt, über meine größte Leidenschaft, die Fotografie. Meine Lieblingsfotos zeige ich auch in meiner Fotogalerie kuntabunta.

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