CD: Sonata Arctica – The days of gray

Leider hat es Sonata Arctica mit ihrem neuen Album “The days of gray” nicht ganz geschafft, an die melodischen Power-Metral-Tracks der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Es wirkt schon fast so, als könne man die eigene Musik und den eigenen Stil nicht mehr ertragen und müsse nun mal was “Neues” probieren. Die Reise sollte scheinbar mehr in Richtung progressive Rock bzw. Metal gehen. Leider fanden sie den Weg nicht, dabei fängt die CD äußerst vielversprechend an: Mit dem instrumentalen Stück “Everything fades to grey”, teils melancholisch teils depressiv war ich voller Erwartung auf ein neues Highlight der finnischen Metal-Schmiede. Doch leider folgen darauf fast ausschließlich viel zu kompliziert konstruierte, wenig melodische Metal-Tracks. Zm Glück gibt des den instrumentalen Intro-Song zum Ende hin noch einmal mit der Chrakter-Stimme von Tony Kakko zu hören. Dieses und das letzte Stück “In the dark” verhelfen dem Album musikalisch Weiterlesen →

Mixed Tapes

Ich denke, es ist mal wieder Zeit für einen Musik-Tipp. Diesmal geht es aber nicht um einen einzelnen Song sondern gleich um einen kompletten Sampler, genauer gesagt, um eine ganze Serie von Samplern – die Mercedes Benz Mixed Tapes, vollgestopft mit absolut hörenswertem Stoff. Das coole an Weiterlesen →

CD: Serj Tankian – Elect the dead

Im Oktober 2007 veröffentlicht Serj Tankian, armenisch-US-amerikanischer Sänger der Alternative-Metal Band System of a down sein erstes Solo-Album. Tankian komponierte und produzierte alle Tracks und spielte selbst die Instrumente Klavier, Bass, Gitarre und die Synthies selber ein. Die Drum-Loops programmierte er zunächst ebenfalls selber am Rechner, lies sie aber dann später von Bryan Mantia (Drummer bei Guns ’n Roses) einspielen. Auch wenn der Stil der Stücke an Serj Tankian’s Wurzeln, seine Band System of a down erinnern so kopiert er sich dennoch nicht selbst. Maßgeblich geprägt sind die Songs von seiner charakteristischen Stimme mit der er meisterlich umzugehen weiß, rau und hektisch, gefühlvoll und melodisch, einfach vielseitig wirken sie nicht selten wie Klagegesänge. Zumeist mischt Tankian seine Vocals mehrstimmig ab und verteilt sie darüber hinaus noch geschickt im Raum. Dazu gesellen sich neben harten Gitarrenriffs auch häufiger akustische Gitarrenklänge, Klavierparts und ausgefallene Synthie-Sounds und sorgen so für eine abwechslungsreiche Spannungskurve in seinen Tracks. Seine Songs sind alle geprägt von einer gewissen Dramatik und Traurigkeit, sie erzählen von Weiterlesen →