The Reason for Reason

Heute möchte ich ausnahmsweise mal keine Bildbearbeitungssoftware sondern eine Musik-Software vorstellen. Es geht um das Musikproduktionstool Reason 4 von Propellerhead. Mit Reason 4 hat die schwedische Musik-Softwareschmiede ein gewaltiges Tool für die Musikproduktion geschaffen. Für nahezu jeden Musikstil bietet Reason das richtige Werkzeug. Die Bedienung ist intuitiv und die wichtigsten Arbeitsschritte schnell erlernt. Der gesamte Aufbau der virtuellen Studioumgebung ist einem 19?-Studio-Rack nachempfunden: Auf der Vorderseite werden die einzelnen Geräte eingeschraubt während auf der Rückseite die Verdrahtung vorgenommen wird. Nach dem ersten Öffnen des Programms findet der Musiker zunächst ein leeres Rack vor. Und nun? Sinnvollerweise startet man seine Produktion in dem man seinen Arbeitsplatz so gestaltet, wie man es von seiner Arbeit im “realen” Tonstudio auch gewohnt ist. Dazu “schraube” ich mir zunächst die wichtigsten Geräte in meinen 192-Schrank: Die zentrale Einheit im virtuellen Reason-Studio sollte also das Mischpult sein.

Das Standard-Mischpult bietet 14 Eingangkanäle, 4 AUX-Wege (Pre und Post schaltbar) sowie einen zuschaltbaren 2 Wege Equalizer. Zugegeben, 4 fach vollparametrische Klangregelung wäre hier wünschenswert aber das auch nur auf den ersten Blick. Weiter unten wird man ziemlich schnell sehen, dass man zur Klangbeeinflussung nicht ausschließlich auf das Mischpult alleine festgelegt ist. Zusätzlich besitzt jeder Kanal eine Mute- und eine Solo-Funktion sowie einen Pan-Regler. Dreht man sein virtuelles Studio-Rack per Tab-Taste um, bekommt man die Möglichkeit selbst alle Strippen zu ziehen.

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CD: Agalloch – Ashes against the grain

Gefühlvoll, melancholisch, dramatisch, das ist die Top-3 der Attribute, die mir spontan einfallen, als ich Agalloch’s Scheibe Ashes against the grain nach dem ersten Hören aus dem CD-Player genommen habe. Die US-amerikanische Black-Metal-Band, die im Jahre 1996 von John Haughm und Shane Breyer gegründet wurde, präsentiert mit Ashes against the drain ihr drittes Studio-Album, nichts für zart besaitete Pop-Fans und Mainstream-Anhänger. Der Gesang von Frontmann John Haughm klingt rau, kratzig und typisch schwarz-metallisch, die Gitarrenriffs sehr melodisch, die Drums eher rhythmisch und für diesen Musik-Stil schon fast zu zurückhaltend. Die Synthie-Sounds bringen sich passend mit düsteren Klangteppichen ein und bilden die Abrundung des Ganzen. So passt alles hervorragend zusammen. Man muss sich allerdings Zeit und Ruhe für diese Scheibe gönnen, kein Werk für Nebenbei, mit dieser CD muss Weiterlesen →