CD: HIM – Love In Theory And Practice

Die 1995 gegründete, finnische Dark-Rock Band Him veröffentlicht im Februar 2010 mit “Screamworks: Love in theory and practice” mittlerweile ihr 7. Studio-Album. Mit gewohnt melancholischen Gitarren- und Synthesizer-Riffs, bekräftig durch die charakteristische Stimme von Frontmann Ville Valo kann Him mit diesem Werk sicherlich leicht an den Erfolg der ersten sechs Platten anknüpfen. Insgesamt wirken die Tracks alle samt unkomplizierter und melodischer, einfach direkter auf den Punkt gebracht als die Songs aller bisherigen Alben. Besonders gelungen finde ich den viel stärkeren Einsatz von Synthesizern und der damit programmierten Arpreggios Weiterlesen →

CD: Schiller – Atemlos

Um Kraft und die nötige Inspiration für sein neues Werk zu schöpfen begab sich Christopher von Deylen auf eine Reise mit dem Forschungsschiff Polarstern durch die eisig kalte Arktis. Was dabei herausgekommen ist kann man auf der im März 2010 veröffentlichten Doppel-CD Atemlos nicht nur hören sondern viel mehr erfahren und spüren. Geprägt von sphärischen Klängen, düsteren und schweren Klangteppichen arbeitet Schiller auf seinem elften Album mit neuen, spannenden Sounds und Samples. Ich muss allerdings zugeben, erst nach dem zweiten und dritten Hören der beiden Silberlinge habe ich den vollen Zugang zu Schillers phantastischer Klangwelt gefunden, was mir bei seinen früheren Alben gleich beim ersten Anlauf gelang. Alles in allem handelt es sich bei Atemlos aber wieder um ein typisches Machwerk mit eindeutiger Handschrift von Schiller, nichts wirklich Neues aber auch nichts Langweiliges. Von Deylen gelingt es scheinbar immer wieder den Hörer Weiterlesen →

CD: Peter Gabriel – Scratch my back

In seinem 8. Studio-Album interpretiert Peter Gabriel unter anderem Songs von den Legenden Lou Reed (‘The Power Of The Heart’), David Bowie (‘Heroes’) und Neil Young (‘Philadelphia’). Insgesamt scheint der 60 jährige Brite nach seiner langen Schaffenspause ruhiger geworden zu sein. Fast schon eintönig hinter einander gereiht wirken die zwölf Tracks. Eher poetisch, Text gestützt als musikalisch plätschert sein „Sprechgesang“ eintönig daher, zumeist von Klavier und Streichern begleitet, fast schon psychedelisch. Drums und E-Gitarren sucht man auf diesem Album vergeblich. Scheinbar nur was für eingefleischte Gabriel-Fans. Musikalisch konnte Weiterlesen →