Am vergangenen Wochenende war ich, wie auch bereits im letzten Jahr, mit einer größeren Gruppe musikbegeisterter Leute auf dem Grolsch Blues Festival in Schöppingen, das dieses Jahr über Pfingsten bereits zum 22. Mal stattfand. Schon Wochen vorher beobachteten wir akribisch die Wettervorhersage, doch es sah zunächst nicht wirklich gut aus. Am Ende sollte sich dann allerdings herausstellen, dass Petrus ein Blues-Rocker ist, es war zwar recht kühl für die Jahreszeit aber im Großen und Ganzen doch besser als vorhergesagt, zumeist trocken und am Sonntagnachmittag beglückte uns sogar die Sonne. Das diesjährige Festival sollte sogar etwas Besonderes sein, stand doch mit Ryan McGarvey ein guter Bekannter auf der Bühne, den ich bereits zweimal im blues in Rhede abgemischt hatte und zu dem wir (so wie zu allen anderen Musikern, für die wir in der Vergangenheit die Tontechnik übernommen hatten) ein sehr herzliches Verhältnis pflegen. Weiterlesen →
Kurzurlaub in St. Peter-Ording
Endlich Wochenende und dazu noch ein verlängertes, Christie Himmelfahrt macht’s möglich. Bereits vor Wochen hatten wir uns als Wiederholungstäter wieder ein schickes Zimmer in unserem Lieblingshotel, direkt am Strand von St. Peter-Ording gebucht. Die Anreise, knapp 600 Kilometer, war entspannt und problemlos, die Wetteraussichten hingegen nicht ganz so prickelnd aber was soll’s, wie wir bereits im November letzten Jahres gelernt hatten, kann man sich in diesem kleinen, beschaulichen Küstendorf bei jedem Wetter entspannen. Daher hatte ich auch nur mein altes Schätzchen, die Nikon D300s und eine Hand voll Objektive im Gepäck, die wetterfeste Sparausrüstung halt. Weiterlesen →
Das Ende der Lichterscheune
Heitere und farbenfrohe Bilder zu einem eher traurigen Ereignis: Das Ende der Lichterscheune in Rhede ist besiegelt und der Abriss bereits in vollem Gange. Höchste Zeit die letzten Spuren der Abrissarbeiten zu dokumentieren. Mit Fischauge und Weitwinkel bewaffnet ging es bei herrlichem Sonnenschein mit dem Rad in die Rheder Innenstadt. Hier also ein paar Fotos von den traurigen Überresten der Scheune in HDR Ausführung Weiterlesen →
Winter am See
Jetzt, wo der Winter sich tatsächlich so langsam verabschiedet und der Frühling seine ersten Anläufe nimmt, die Temperaturen stetig steigen und es abends wieder länger hell ist, darf man auch mal wieder einen kleinen Rückblick in die kalte und triste Jahreszeit wagen. Hier ein Foto aus genau dieser Zeit, aufgenommen am zweiten Weihnachtsfeiertag.
Nikon Software Updates
Nikon biete seit heute einen ganzen Schwung an Firmware Updates für seine aktuellen DSLR Kameramodelle an. Als verspätete Osterüberraschung können die User Software Updates für die folgenden Geräte herunterladen: Nikon D800, D800E, D600, D7000, D3200, D3, D3S, D3X, D4. Die Update Dateien sowie eine Step by Step Anleitung auf der offiziellen Nikon Europe Seite zu finden. Weiterlesen →
Fat Cheeks
Neulich war ich mit den Fat Cheeks im Fotostudio um ein paar aktuelle Bandfotos zu schießen. Es war ein sehr langer Freitagabend aber wir hatten eine Menge Spaß im Studio. Weiterlesen →
Die Kranhäuser in Köln
Als ich neulich mit der Kamera in Köln unterwegs war, durften natürlich Fotos der legendäre Kranbauten am Rheinufer nicht fehlen. Die drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, die an Hafenkräne erinnern (sollen) wurden vom Architekten Alfons Linster entworfen und im Jahre 2008 fertiggestellt. Weiterlesen →
Garzweiler
Neulich war ich zufällig in der Nähe des Braunkohleabbaugebietes Garzweiler. Da ich ein wenig Zeit und natürlich, wie so oft auch meine Kamera im Gepäck hatte, beschloss ich einen kurzen Abstecher dorthin zu machen und mir den Braunkohletagebau einmal näher anzusehen. An diesem Tag schien die Sonne und der Himmel war bis auf einige kleine Schleierwolken strahlend blau. Nach kurzem Suchen hatte ich auch einen der vielen, extra vom RWE eingerichteten Aussichtspunkte gefunden. Tatsächlich konnte man von dort einen großen Teil eines der vielen Abbaugebiete überblicken. Ich packte die Nikon D800 aus, schraubte das Nikon 70-200 auf und setzte die Apparatur auf das Manfrotto-Stativ. Trotz des klaren Wetters war die Luft über der riesigen Grube allerdings sehr diesig, was auch kein Wunder war, verdunstete schließlich jede Menge Feuchtigkeit aus der frisch umgepflügten Erde über dem Terrain. Den Rest erledigte der Staub, der bei der Förderung der Monsterbagger aufgewirbelt wurde. Es ist schon gewaltig, welch Aufwand betrieben wird, um ein bisschen Braunkohle aus dem Boden zu ernten, das gesamte Areal sah aus, wie eine riesige Mondlandschaft. Erschreckend, wie viele Dörfer dafür dem Erdboden gleichgemacht werden mussten und wie viele Menschen und Tiere dafür Ihr zu Hause verloren haben. Wideraufforstung und Renaturalisierung nachdem die Bagger weitergezogen sind dürften da nur ein ganz schwaches Trostpflaster für Mensch und Natur sein. Am Horizont konnte man die gewaltigen Braunkohlekraftwerke erkennen, deren Nahrung hier aus dem Loch geholt und direkt mithilfe von kilometerlangen Förderbändern angeliefert werden. Den Kontrast dazu bildete ein Windkraftpark, auf der rechten Seite, ein Zeichen, dass es auch anders gehen kann. Weiterlesen →







